GP von Kanada, Qualifying
Eine klare Angelegenheit war das Qualifying zum Grand Prix von Kanada auf dem 4,361 Kilometer langen Circuit Gilles Villeneuve. Vettel sicherte sich souverän die Pole Position und startet wie im Vorjahr von Platz eins. Drei Zehntelsekunden war der Weltmeister schneller als die Konkurrenz. "Das war eine saubere Fahrt. Jetzt hat es endlich mal gepasst im Qualifying", meinte Vettel.
Der hatte Hamilton auf Platz zwei verwiesen. Der Brite war aber nicht unglücklich über die verpasste Pole: "Ich bin recht überrascht, dass wir in der ersten Reihe stehen", so der McLaren-Pilot, der sich vor WM-Spitzenreiter Alonso platzierte. Rang vier ging an Vettel-Teamkollege Mark Webber.
Nicht ganz so gut lief es bei Mercedes. Nico Rosberg wurde immerhin Fünfter, doch für Rekordweltmeister Michael Schumacher, der das Rennen in Montréal siebenmal und 2004 als bis dato letzter deutscher Pilot gewann, reichte es nur zu Rang neun. Auf seiner schnellen Runde am Ende der Session holte ihn das Team rein. Warum, war dem ohnehin vom Pech verfolgten Schumacher zunächst nicht klar: "Ich weiß nicht, was da gelaufen ist. Man hat ja gesehen, wo ich gestanden habe. Und ich gehe nicht davon aus, dass ich in der letzten Runde langsamer gewesen wäre."
Nico Hülkenberg im Force India schaffte es auf Rang 13, Timo Glock aus Wersau wurde im Marussia 22.



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