BAYERN-PFIFFE TUN NOCH WEH
08.06.2012 — 14:09 Uhr
Verhöhnt, verspottet, ausgepfiffen: Arjen Robben (28) kann auch zwei Wochen nach dem Käse-Kick der Bayern gegen Holland die Pfiffe der Fans nicht vergessen. Zu tief sitzt der Schmerz beim Mittelfeldstar.
„Darüber will ich nicht mehr reden, das ist vorbei“, sagte Robben. Seine holländischen Kollegen tobten nach dem Spiel, weil er bei jedem Ballkontakt gnadenlos niedergepfiffen worden war.Viele forderten Robben sogar auf, die Bayern zu verlassen.
So weit ist es nicht gekommen, aber das Verhältnis zu den Bayern scheint gestört. Der sensible Holländer vermisst die Unterstützung seines Trainers. Jupp Heynckes hatte nach dem Spiel erklärt, dass ein Fußballer mit Pfiffen der Fans leben müsse.
Totale Unterstützung eines Trainers hört sich anders an. Robben vieldeutig: „Ja, das ist wohl so...“ Auch vom Verein ist wohl nicht viel gekommen. Robben spricht nur von Kontakt zum Klub. Unterstützung? In seinen Augen Fehlanzeige!
Trost findet der Superstar in der holländischen Nationalmannschaft: „Die Unterstützung, auch von den niederländischen Fans, hat mir sehr gut getan. Auch dass sich unser Kapitän Mark van Bommel nach dem Spiel in München so klar geäußert hat, hat mir viel bedeutet.“
Eine schöne Liebesklärung an die Oranje-Fans...



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