BILD-BESUCH IM EM-STADION
08.06.2012 — 10:01 Uhr
Von MATTHIAS MARBURG
Gestern hat sich BILD vor unserem EM-Stadion in Lembergumgeschaut. Heute gehen wir rein!
Der BILD-Besuch auf der chaotischen EM-Baustelle.
Morgen spielen wir hier im Westen der Ukraine gegen Portugal. Falls das Licht nicht ausfällt. Denn noch immer sollen am Stadion Notstromaggregate fehlen.
Sonst aber ist alles da. Sogar die Deutschlandfahne hängt schon – sauber gefaltet – unterm Stadiondach.
100 Handwerker werkeln noch im Stadion und machen Lärm wie 1000 Fans mit Vuvuzelas. Einer sägt sogar schon an Jogis Stuhl. Auf der Bank von Bundestrainer Löw sind die Sitzschalen seltsam montiert. Wer ganz außen sitzt, kann ein Tor nicht mehr erkennen. Das wird jetzt im letzten Moment noch geändert.
In den Kabinen wartet auf unsere Truppe wenig Luxus: ein Kleiderbügel pro Spieler, Sitze wie an der Bushaltestelle. Einfach, aber okay.
Der Rasen ist gut gepflegt und noch besser bewacht. Als BILD ihn mit Ball betreten will, springt einer der ukrainischen Aufpasser dazwischen. Er hat sich beim Kennenlernen als Ex-Boxer vorgestellt – zwei Fäuste reichen als Gegenargument.
Vor zwei Wochen haben die Ukrainer bemerkt, dass es eng wird mit dem Stadionumbau. Deshalb arbeitet hier jetzt der Schweizer Thomas Gurtner als Not-Stadionchef. Für eine Generalprobe blieb ihm keine Zeit.
Bislang wurden hier bei Heimspielen des ukrainischen Erstligisten Lemberg noch die Eintrittskarten abgerissen. Jetzt gibt‘s Drehkreuze und Kartenscanner. Ob die funktionieren, sehen wir, wenn die deutschen Fans ins Stadion wollen...
►Das Medienzentrum im Stadion schenkt bislang nur ein Getränk aus – Pils. Ob die Veranstalter hoffen, dass die Texte der Journalisten so besonders stimmungsvoll werden...?






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