Manchester City: Eklat bei Meister-Parade
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Der Stein des Anstoßes: City-Fans halten das Plakat in die Höhe, das später Carlos Tevez in die Hände fallen sollte.
Tevez hatte das Plakat von einem City-Fan entgegengenommen, der sich die Jubel-Parade seines Teams wie rund 100.000 weitere Anhänger anschaute. Der argentinische Angreifer präsentierte es lächelnd der Menge.
"Dieses geschmacklose Material zu erstellen, ist an sich schon verwerflich. Es anzunehmen und zu schwenken, war eine beträchtliche Fehleinschätzung von Carlos", erklärte eine Sprecherin des Meisters. "Der Klub möchte gegenüber Sir Alex Ferguson und Manchester United seine aufrichtige Entschuldigung für alle entstandenen Unannehmlichkeiten zum Ausdruck bringen."
Hintergrund der Aufschrift könnte ein drei Jahre zurückliegendes Zitat Fergusons sein. Damals hatte der 70-Jährige auf die Frage, ob United gegen City jemals Außenseiter sein werde, gesagt: "Nicht, solange ich lebe." Am Sonntag hatten sich die Citizens erstmals seit 44 Jahren wieder die Meistertrophäe gesichert und den Stadtrivalen auf Platz zwei verwiesen.
Die Meisterschaft von Manchester City
Tevez, der zwischen 2007 und 2009 unter Ferguson bei United spielte, entschuldigte sich am Montagabend bei seinem Ex-Trainer. Er habe sich von seiner Begeisterung mitreißen lassen. "Ich wollte nicht respektlos gegenüber Sir Alex Ferguson sein, den ich als Mensch und Manager bewundere."
Und dennoch überschattete der erneute Eklat die Feierlichkeiten bei ManCity erheblich, das Thema Tevez löste die Schlagzeilen über Freudentränen und Jubelstürme bei den Himmelblauen schnell wieder ab. Der Stürmer hatte - wie Kollege Mario Balotelli - in der Meistersaison für eine Reihe von Skandalen gesorgt.
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