Bremen: Innenverteidiger nicht am Knie verletzt
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Beim letzten Spiel der Saison gegen Schalke (2:3) wurden sechs Spieler offiziell verabschiedet, Naldo war nicht dabei. Allofs hat für die kommenden Tage einen Termin mit dem Innenverteidiger vereinbart. Dabei gehe es zunächst nicht um eine Verlängerung des Vertrags, so Allofs. Vielmehr will er grundsätzlich die Situation des Brasilianers abklären, der an der Weser mit seinen ständig geäußerten Veränderungswünschen nervt. Der 29-Jährige hat so viel Kredit verspielt.
Dennoch betont Allofs: "Wir wollen ihn nicht abgeben. Aber es ist immer bei uns die Devise, wie im Fall Mertesacker und Wiese, wenn ein Angebot kommt, werden wir es prüfen." Naldo spielt seit Juli 2005 für Bremen und hat in dieser Zeit 173 Partien (22 Tore) für Werder bestritten. Eine schwere Knieverletzung setzte den Abwehrchef der Schaaf-Elf vor eineinhalb Jahren außer Gefecht. Nach der Operation kämpfte sich Naldo mühsam heran.
Am 10. September 2011 meldete er sich im Nordderby gegen den Hamburger SV (2:0) nach über einem Jahr Verletzungspause zurück, als er in der 86. Minute für Doppeltorschütze Pizarro eingewechselt wurde. Zurückgeworfen von einer Sehnenreizung im rechten Bein und einem Muskelfaserriss brachte es Naldo dann auf 18 Einsätze in der abgelaufenen Spielzeit. Die schwere Knieverletzung ist auf jeden Fall - anders als zunächst irrtümlich in der Printausgabe vom Montag berichtet - längst auskuriert. Für Bremen und Naldo gilt es jetzt, den Rahmen für eine mögliche weitere Zusammenarbeit abzustecken.
Feinschliff in Donaueschingen
Geklärt ist indes, wo Werder seine Zelte in der Vorbereitung im Sommer aufschlagen wird: Neben Norderney (7. bis 13. Juli) und Zillertal (15.bis 21. Juli) wird Trainer Thomas Schaaf sein Team auch in Donaueschingen (6. bis 11. August) vorbereiten. "Dieses dritte Trainingslager bietet uns kurz vor dem Start in die Pflichtspielsaison die Möglichkeit, mit der kompletten Mannschaft am Feinschliff zu arbeiten. Die bekannt guten Bedingungen in Donaueschingen bieten dafür den optimalen Rahmen", erklärt Allofs.
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